Statement

 Works

"Berlin painter Juliane Hundertmark`s work presents surprising paralels with visionary artists such as William Blake and Henry Fuseli. Her strange figures and their ghost-like alter egos, appear to us like the devilish imp in Fuselis "The Nightmare".

Whilst yielding many interpretations, Fuseli`s work is predominantly seen as relating to traditional folklore or prefiguring late nineteeth-century psychoanalysis. Hundertmark`s scenes are reminiscent of Germany`s forests teaming with dark tales and folklore. Her imagery is an improvised dance in the subconscious, conjuring old figures out of childhood memories and placing these strange fellows in strange relationships.

Juliane paints with genuine pathos and natural emotion. Her paintings sometimes present historical and religious themes. The relationship between people and animals in her work is compelling and sensitive. Her use of animal mimicry delves into a full range of emotions."

 

-Rufus Knight Webb, Knight Webb Gallery, London.

 

"The paintings I saw by Juliane Hundertmark were all rather mysterious and even disturbing in places, such as the collaged eyes in one and lips in another, yet also with beautifully painted sections such the detailed clothing of one figure and  the mere black outline of another. That enigmatic "otherness" and open-ended quality conbined with different painting styles, some realism and some minimal painterly effects, is very exciting and makes the works fresh and innovative. A unique style unlike any other painters working today."

 

-Barbara Bloemink, ph.D, Museum Director & Curator

 

Juliane Hundertmark is considered to be Berlin`s most eccentric and original emerging painter. Hundertmark`s insight comes from her reserved manner and acute perception of other people`s unnatural behavior. Her distinctive style involves visual metaphors which reflect her observations. Hundertmark`s dualistic technique of blending collage, paint and other media gives her work a disconcerting quality. This duality is reflected in the artist`s entire body of work and can be seen as a mirror of the contradictory behavior of her subjects.

 

-Rufus Knight Webb, Knight Webb Gallery, London.

 

 

 

"Szenen-heimlich, unheimlich"

 

Gruppen, bestehend aus Fabelwesen, Tieren und realen Figuren sind zu unterschiedlichen, bühnenhaften Szenen zusammengeführt.

Sie sind an historische und religiöse Themen angelehnt, wie das große Gemälde:

" ABENDMAHL".

Herausgelöst aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang werden die Protagonisten zu Zeitgenossen, ironisch grundiert.

Die Künstlerin fügt den Bildern durch ihre intensive und ausdrucksstarke Malweise eine eigene Bedeutungsebene hinzu.

Die Gesichter der verschiedenen Wesen blicken spöttisch oder zumindest sehr selbstbewusst auf den Betrachter und lösen bei ihm Neugierde und leichte Unsicherheit aus.

Er bekommt entschieden das Gefühl, ihm entgehe etwas, das die Gruppe längst erkannt hat.

 

 

 

 

 

Earthlings

 

Bewohner der Erde

 

Da wir alle die Erde bewohnen, kann man uns alle als „Earthlings“ ansehen.

 

Der Begriff „Earthlings“ ist frei von Sexismus, Rassismus oder Speziesismus.

 

Er umfasst ein jeden von uns: Warm- und Kaltblüter, Säugetiere, Wirbeltiere und Wirbellose, Vögel, Reptilien, Amphibien, Fische und Menschen ebenso.

 

Da die Menschen nicht die einzige Spezies auf diesem Planeten sind, teilen sie diese Welt mit Millionen anderer Lebewesen. Wir alle entfalten uns hier gemeinsam.

 

Dennoch ist es der Mensch - Earthling, der dazu neigt, die Erde zu dominieren und häufig andere Mitbewohner und Lebewesen als bloße Objekte zu behandeln.

Das ist mit Speziesismus gemeint.

 

Analog zu Rassismus und Sexismus bedeutet der Begriff „Speziesismus“ ein Vorurteil oder eine parteiische Haltung zugunsten der Interessen der Angehörigen der eigenen Spezies und gegen jene der Angehörigen einer anderen Spezies.

 

Wenn ein Lebewesen leidet, kann es keine moralische Rechtfertigung geben, warum sich jemand weigern sollte, dieses Leiden zu berücksichtigen.

 

Gleichgültig welcher Art das Wesen ist, das Prinzip der Gleichheit erfordert, dass ein Leid und ein ähnliches Leid eines anderen Lebewesens gleich zählen.

 

Rassisten verletzen das Prinzip der Gleichheit, indem sie den Interessen von Angehörigen ihrer eigenen Rasse größeres Gewicht beimessen, wenn es einen Interessenkonflikt zwischen ihren Angehörigen und den Angehörigen einer anderen Rasse gibt.

 

Sexisten verletzen das Prinzip der Gleichheit, indem sie den Interessen des eigenen Geschlechts Vorrang verleihen.

 

Und ganz ähnlich erlauben Speziesten, dass sich die Interessen ihrer Spezies über die größeren Interessen von Angehörigen andere Spezies hinwegsetzen.

 

In jedem Fall ist das Muster identisch.

 

Auch wenn wir zwischen den Mitgliedern der Menschenfamilie den moralischen Imperativ des Respekts anerkennen – Jeder Mensch ist eine Person, nicht ein Ding -, tritt moralisch geringschätzige Behandlung auf, wenn in einem Machtverhältnis die Stärkeren die weniger Starken so behandeln, als wären sie bloße Objekte.

 

Der Vergewaltiger macht das mit dem Vergewaltigungsopfer – der Kinderschänder mit dem Kind – der Herr mit dem Sklaven.

 

In allen solchen Fällen beuten Menschen mit Macht solche aus, die keine haben.

Trifft das auch darauf zu, wie Menschen andere Tiere, andere Earthlings behandeln?

 

Zweifellos gibt es Unterschiede, da Menschen und Tiere nicht in jeder Hinsicht gleich sind.

 

Aber die Frage nach Gleichheit trägt noch ein anderes Gesicht.

 

Zugegeben: die Tiere haben nicht all die Wünsche, die wir Menschen haben.

 

Zugeben: sie verstehen nicht alles, was wir Menschen verstehen.

 

Nichtsdestotrotz haben wir und sie einige gemeinsame Bedürfnisse und verstehen in der Tat einige gemeinsame Dinge.

 

Der Wunsch nach Nahrung und Wasser, Schutz und Gesellschaft, Bewegungsfreiheit und die Vermeidung von Schmerzen – diese Bedürfnisse werden von Tieren und Menschen gleichermaßen geteilt.

 

Und was das Begriffsvermögen anbelangt:

Genau wie wir Menschen verstehen viele Tiere die Welt, in der sie leben und sich bewegen. Anders könnten sie gar nicht überleben.

 

So existiert neben den vielen Unterschieden doch Gleichheit.

 

Wie wir verkörpern diese Tiere das Mysterium und Wunder des Bewusstseins.

 

Wie wir sind sie nicht nur auf der Welt, sondern sind sich ihrer bewusst.

 

Wie wir sind sie das psychische Zentrum eines ihnen eigenen Lebens.

 

In diesen fundamentalen Aspekten stehen die Menschen gewissermaßen „auf allen Vieren“ mit Schweinen und Kühen, Hühnern und Truthähnen.

 

 

Was diesen Tieren gebührt, wie wir sie moralisch richtig behandeln sollten, das sind Fragen, deren Beantwortung damit anfängt, dass wir unsere psychologische Verantwortung mit ihnen erkennen.

 

 

 

Quelle: www.veg-tv.info , Link: “Earthlings“